Der Herbst
September / Oktober
Es wird langsam Herbst. Aber noch erfreut uns der Garten mit immer neuen Blumen. Und vor Allem : Die Zeit der Ernte ist angebrochen.
Arbeiten im Gewächshaus
Blumenzwiebeln setzen
Der Herbst ist die Zeit für das Setzen der Blumenzwiebeln. Wer ein Gewächshaus zur Verfügung hat, bekommt damit die Möglichkeit der Zwiebeltreiberei.
Hierfür steckt man die Zwiebeln in Töpfe oder in Kästen.
Als Erde für die Kästen eignet sich gut ein Gemisch aus Mutterboden, Sand und Blumenerde. Schon das gleichmäßige Mischen der Erden ist dabei eine sehr gut anzupassende Übung.
Dann werden die Töpfe oder Kisten etwa zu zwei Dritteln mit Erde gefüllt und anschließend ruhig sehr dicht vollgesteckt.
Gerade beim Stecken der Kisten ist durch ein Vorgehen Reihe für Reihe oftmals eine besondere Übungssituation für Patienten gegeben.
Anschließend brauchen die Pflanzen Kühle und Dunkelheit. Dafür empfiehlt es sich, wenn kein entsprechender Kühlraum vorhanden ist - und wer hat den schon zur Verfügung - die Pflanzen draußen einzugraben. Wenn man mit dem Stecken früh genug begonnen hat ,lassen sich die ersten Kisten Anfang Dezember ausgraben. Dann werden sie bei 12 bis 15 Grad getrieben. Hierbei können die Pflanzen ruhig weiter dunkel stehen. Nach ca. drei Wochen bekommen sie dann auch Licht und wir haben die Möglichkeit ab Weihnachten eine Blüte bewundern zu können.
Wenn man die Pflanzen also der Reihe nach aus der Kälte holt, kann man den ganzen Winter über frische Blüten haben.
Geeignet für diese Treiberei sind Tulpen, besonders die frühen Sorten ,Narzissen, Krokusse und Hyazinthen. Wenn man außerdem nun nicht gerade Schnittblumen in Kästen anziehen möchte, ist es auch empfehlenswert auf niedrige Sorten zurückzugreifen.
Hyazinthentöpfchen machen
Ein Spezialfall unter dem Thema des Zwiebelsteckens ist das Anziehen von Hyazinthen. Zum Einem ist es eine althergebrachte Methode, und somit vielen Patienten bekannt, zum anderen gibt es dafür im Handel komplette Anzuchtsets mit Zwiebel, Gefäß und Hütchen.
Üblicherweise werden für die Treiberei von Hyazinthen bereits zuvor präparierte Zwiebeln verwendet. Dieses ist auch gewöhnlich auf den Packungen vermerkt.
Die Zwiebeln werden dann entweder in Töpfe oder auf die speziellen Hyazinthengläser gesetzt und anschließend dunkel und möglichst kühl, sprich unter 10 Grad für etwa 8 Wochen aufbewahrt. In dieser zeit geschieht das Wurzelwachstum, aber es entsteht auch schon ein kleiner Sproß.
Danach werden die Pflanzen bei 12 bis 15 Grad etwa drei Wochen getrieben. In dieser Zeit kommt das kleine Hyazinthenhütchen zum Einsatz, daß über die Pflanze gestellt, für die noch notwendige Dunkelheit sorgt. Wenn die Trieb weiter wächst kann das Hütchen entnommen werden und nach weiteren ca. zwei Wochen blüht die Pflanze.
Es ist oft sinnvoll mehr als eine Pflanze anzusetzen, damit bei einem Ausfall nicht die Enttäuschung zu groß ist.
Über das Wachstum der Pflanze läßt sich sowohl gut eine Vorausplanung mit zu erreichendem Blühtermin anlegen, wie auch ein begleitendes Wuchsprotokoll möglich ist.
Herbstaussaten
Auch jetzt gibt es noch Pflanzen, die sich aussäen lassen. Warum nicht einmal Petersilie in Töpfen säen ? Dabei ergibt sich auch der Vorteil, daß aufgrund der nun oftmals nicht mehr so feuchten Witterung ein Pilzbefall der jungen Pflanzen entfällt, so daß die oft vorkommende Gelbfärbung nicht zu beobachten ist. Die fertigen Pflanzen können uns So den Winter über versorgen. ( Und wir können die Pflanzen versorgen). Allgemeine Hinweise zur Ausaat finden sich hier
Blumenkästen umgestalten
Man merkt es Tag für Tag, -der Sommer läßt nach. Auch die Balkonkästen haben nun bald ihren Zenit überschritten. Das ergibt eine gute Gelegenheit ihn herbstlich umzugestalten. Dafür werden zunächst die alten und unansehnlichen Pflanzen entfernt und wenn nötig auch die Erde ausgetauscht. Dieses ist in jeder Hinsicht eine sehr “erdige” Arbeit, bei der man auch feste zugreifen kann und muß.
Anschließend läßt sich der Kasten oder die Schale dann neu bepflanzen. Dafür geeignet sind beispielsweise Erika, Topfmyrte oder Chrysanthemen.
Arbeiten im Garten
Sommerbeete durcharbeiten
Um auch im ausgehenden Sommer noch einen schönen Blütenflor zu haben, sollten die Rabatten ständig durchgeputzt werden. Das heißt Braunes und Verblühtes regelmäßig entfernt wird. Gerade in den jetzigen Tagen , nach der Hitze des Sommers blühen viele Sommerblumen im wahrsten Sinne noch einmal richtig auf. Auch viele Patienten empfinden die Arbeiten im Freien oftmals jetzt als angenehmer.
Samenernte im Herbst
Beim Durchputzen der Beete fallen natürlich die verschiedensten Sämereien an. Diese sollten nun für das kommende Frühjahr aufbewahrt werden. Sehr einfach und sicher funktioniert die eigene Samenernte bei Tagetes (Studentenblumen), Ringelblumen, Malven, Strohblumen oder Löwenmäulchen. Auch bei vielen Stauden ist eine eigene Samenernte oftmals gut möglich. Beispiele hierfür sind Lavendel und Sonnenhut. Es kann aber auch ein besonderer Reiz sein , gerade mit der Samenernte zu experimentieren und einmal etwas ganz Neues auszuprobieren.
Die Samenstände werden abgeknipst oder abgeschnitten und getrennt in verschiedenen Behältern getrocknet. Als besondere Übung können Namen der Pflanze oder sogar der der Sorte herausgesucht werden und die Sämereien werden damit beschriftet. Das “Puhlen” der Sämereien, die Trennung des Samenkornes von den Blütenresten dagegen ist eine sehr schöne Winterarbeit.
Herbst-Aussaaten im Freiland
Bis in den September hinein sind noch Aussaaten im Freiland möglich. Dieses betrifft sowohl Gemüsepflanzen ,wie Feldsalat, Spinat, Winterportulak oder Radicchio.
Aber auch einige Sommerblumen für das kommende Jahr bedanken sich mit einer Saat nun schon mit einer frühen Blüte im Frühjahr.
Die Pflanzen werden dafür an Ort und Stelle entsprechend der Vorgabe auf der Saattüte ausgesät.Allgemeine Hinweise zur Ausaat finden sich hier
Einige Pflanzen keimen dabei oft jetzt bald bereits, wie die Ringelblume, die Kornblume oder das duftende Veilchen (Viola odorata) andere überwintern und keimen dann zeitig im Frühjahr. Zu diesen Pflanzen gehören Godetien, Malven (Lavatera), Schleifenblume (Iberis) oder Fuchsschwanz (Amaranthus). Allerdings ist hier zu sagen, daß natürlich ein milder Winter und/oder ein geschützter Platz natürlich von Vorteil sind.
An Obstbäumen Leimringe anbringen
Wer in einem Obstgarten arbeitet , sollte daran denken nun um die Stämme der Obstbäume Leimringe zu legen. Diese verhindern das Hinaufklettern der Raupen des Frostspanners. Im Frühjahr sollten die Ringe dann wieder entfernt werden
Knollen einräumen
Viele der uns über den Sommer begleitenden Blumen , können dieses auch noch im nächsten Jahr.
Vorausgesetzt wir bringen sie gut über den Winter !
Dafür werden die Knollen jetzt aus der Erde genommen und passend überwintert.
Zu diesen Pflanzen gehören Dahlien Gladiolen und Knollenbegonien.
Da diese Pflanzen auch zu den “Altbekannten” gehören sind sie im Übungsgarten gut zu benutzen.
Weitere Knollenblumen, die allerdings oftmals neumodischer wirken sind : Sterngladiole, Montbretien und Indisches Blumenrohr.
Dahlien sollte man auf jeden Fall noch vor dem erstem Frost ( Wetterbuch führen !) herausnehmen. Dabei darauf achten, daß man die Knollen nicht beschädigt, um Bakterien -und Pilzinfektionen zu verhindern. Man schneidet das Kraut auf ca. 20 cm Länge ab und stellt die Pflanzen zum Trocknen verkehrt herum auf. So laufen auch die letzten Pflanzensäfte gut ab. Nach ein paar Tagen können die Knollen dann grob gereinigt werden und werden nun für den Winter trocken und dunkel aufgestellt. Optimal wäre eine Temperatur von ca. 5 Grad.
Bei Knollenbegonien kann man die Knollen, nachdem der erste Frost das Kraut hat absterben lassen, zusammen mit der Erde entnehmen. Nach ein paar Tagen Vortrocknung werden die Knollen von der erde getrennt und nun auch , allerdings gerne wärmer (ca. 10 Grad) trocken und dunkel überwintert.
Gladiolen sollte man ebenso frühzeitig, also etwa im Oktober vorsichtig ausgraben. Das Kraut wird nahe der Knolle abgeschnitten. (So vermeidet man die bei Gladiolen mögliche Übertragung von Krankheiten) Von den Knollen können nun die Brutknollen vorsichtig abgetrennt werden. Dann werden die Knollen, am Besten in Kisten mit trockenem Sand bei etwa 10 Grad trocken und dunkel überwintert.
Herbstlaub sammeln
Ein guter Grund für einen Spaziergang ist es die bunten Blätter des Herbstes zu sammeln. Diese können gepreßt und später zu kleinen Arrangements zusammengefügt werden.
Herbstpflanzungen
Der Herbst ist natürlich auch Pflanzzeit. Dieses betrifft hauptsächlich Stauden und Gehölze. Für Stauden beginnt dabei die Pflanzzeit bereits im September. So haben die Pflanzen noch genügend Zeit vor dem Winter neue Wurzeln zu entwickeln.
Bei Gehölzen rückt dagegen der Pflanztermin eher ein Stück weiter nach hinten. Eine Ausnahme sind sogenannte Containerpflanzen. Pflanzen, also die im Topf angezogen wurden und die im Grunde sogar ganzjährig verpflanzt werden können.
Ansonsten ist zum Zeitpunkt für die Gehölzpflanzung der grobe Grundsatz einzuhalten, daß man die “blattlose” Zeit ausnutzt.
Zweijährige auspflanzen
Neben Stauden und Gehölzen sind der September und der Oktober natürlich auch die Zeit, in der wir die im Sommer angezogenen sogenannten zweijährigen Pflanzen an ihren Platz stellen. Diese kann das Beet aber auch ein Kübel, ein Kasten oder eine Schale sein.
Zu den entsprechenden Pflanzen gehören Stiefmütterchen, Vergißmeinnicht und Gänseblümchen.
Siehe hierzu auch : Arbeiten im Sommer
Zwiebeln stecken
Bei den Arbeiten im Gewächshaus ist ja bereits das Stecken von Zwiebelblumen angesprochen worden. Dieses betraf hauptsächlich Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und Krokusse.
Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Zwiebelblumen, die sich in den Garten bringen lassen. Auch hier liegt der beste Zeitpunkt für das Stecken zwischen September und Oktober.
Entweder macht man mit einem geeignetem Werkzeug einzelne Löcher und steckt in diese die Zwiebeln, oder aber man hebt ein entsprechendes Stück mit Spaten oder Schaufel aus, steckt diese Fläche aus und bedeckt sie dann wiederum.
Hier eine Auswahl von möglichen Pflanzen:
Winterling (Eranthis):
Blüte Februar bis März- Gesteckt wird in eine Tiefe von 5- 10 Zentimetern. Eventuell die Zwiebeln vorher einweichen
Blausterne(Scilla):
Blüte im März - Gesteckt wird in eine Tiefe von 8-10 Zentimetern. Die Pflanzen gedeihen am liebsten im Halbschatten. Die Glockenscilla, die im Mai blüht, wird tiefer in eine Tiefe von 12-15 Zentimetern gesteckt.
Schneeglanz(Chionodra):
Blüht März bis April, wird in 8 bis 10 Zentimetern gesteckt und mag einen sonnigen Standplatz
Gartenkrokusse
Blüte März bis April, Gesteckt wird in 10 bis 15 Zentimetern Tiefe. Krokusse, die in Rasenflächen gesteckt werden dagegen lediglich in 8 Zentimetern. Die gleiche Tiefe gilt für Wildkrokusse.
Hyazinthen:
Die Hyazinthen, die ja schon beim Stecken von Zwiebelblumen im Gewächshaus behandelt wurden mögen im Freiland lieber warmen Boden, also einen geschützten und sonnigen Standort. Gesteckt wird in etwa 12 Zentimeter Tiefe
Zierlauch(Allium)
Diese Zwiebelblume blüht erst Mai bis Juli, gesteckt wird sie in 5-10 Zentimeter Tiefe
Schachbrettblume(Fritillaria)
Die Schachbrettblume blüht April-Mai, man steckt sie in 8-10 Zentimeter Tiefe. Außerdem sollte ein genügender Abstand zu anderen Pflanzen eingehalten werden, denn sie mag keine Konkurrenz.
Beerenobst schneiden
Viele der Beerenobststräucher werden nun nach der Ernte geschnitten, einmal um Pilzinfektionen zu verhindern zum Anderen um eine dauerhaft hohe Ernte über die Jahre zu gewährleisten.
Himbeeren werden um eine Infektion mit der gefürchteten Rutenkrankheit zu verhindern direkt über dem Boden abgeschnitten, nur die stärksten neuen Triebe bleiben stehen. Anschließend ist eine Düngung mit einem Volldünger sinnvoll.
Bei Stachelbeeren und Johannisbeeren ist es wichtig das alte Holz auszulichten. Die verbleibenden Triebe sollten nicht älter als zwei bis drei Jahre sein.
Wichtig ist auch der Schnitt bei den als Hochstämmchen angezogenen Sträuchern, damit die Krone nicht zu schwer wird. Auch hier ist eine folgende Düngung sinnvoll.
Kräuter zurückschneiden und ernten
Viele der überwinternden Kräuter können nun zurückgeschnitten werden. Dieses gilt für Estragon oder einige Salbeiarten. Natürlich wird das “Schnittgut” weiter verwendet. Einige Gewürze , wie Petersilie lassen sich sehr gut einfrieren, andere wie Salbei oder Majoran für die weitere Verwendung trocknen.
Eine sehr schöne Übung ist das Zupfen von Salbeiblättern.
Nicht nur das es bei dieser Arbeit sehr schön duftet, es läßt sich ein sehr gezielter Zweifingergriff üben.
Die so gezupften Blätter werden warm, luftig und dunkel getrocknet. Sie ergeben im Übrigen auch später einen sehr schönen Tee.
Arbeiten für den Zimmergärtner:
Herstellen von Herbsträußen und Gestecken
Einen Blumenstrauß zu binden ist eine sehr gute Aufgabe, die auch ein hohes Maß an Koordination der beiden Hände verlangt. Zudem ist es eine zielorientierte Tätigkeit, sie ist stark an die Jahreszeiten gebunden und nicht zuletzt eine sehr kreative Arbeit.
Der Herbst bietet seine eigenen Reize. Da viele der nun zu verwendenden Pflanzen aufgrund ihres Samenschmuckes ( Hagebutten) oder sogar in Trockenform (Strohblumen) verwendet werden, sind diese Sträuße auch oft sehr lang haltbar. Weiter Pflanzenbeispiele hierfür sind Fuchsschwanz, Statice oder die vielen Gräser. Auch Äste mit herbstlichen Laub lassen sich natürlich sehr gut verwenden.
Entweder bindet man einen runden Strauß, wobei die Haltehand den Strauß festhält, während die andere Hand immer wieder reihum neue Blüte einfügt, oder aber , wenn beispielsweise nur eine Hand zur Verfügung steht, gruppiert man die Pflanzen direkt in einer Vase.
In diesem Fall ist auch das Herstellen von Gestecken sinnvoll.
Hierfür geht man in folgenden Schritten vor:
• Geeignetes Gefäß oder Schale auswählen und Steckmasse befestigen.
• Mit einigen Blättern oder Moos locker die Steckmasse ein wenig verstecken
• Die Basis des Gesteckes, beispielsweise mit großen Blättern oder Blüten herstellen.
• Die wichtigsten Blüten oder Fruchtstände arrangieren
• Die Zwischenräume ausstecken
Wichtig ist, zum Einen die Triebe anzuspitzen, und dieses gilt besonders bei Ästen und zweitens den Grundsatz “Was steckt, das steckt ! “ berücksichtigen, also nicht die Triebe ständig umstecken.
Zimmerpflanzen pflegen
Wer mit Patienten Zimmerpflanzen pflegt muß jetzt auf die sich ändernden Bedingungen eingehen. So überleben die anvertrauten Pflanzen auch sicher den nun bald kommenden Winter.
Die Pflanzen, die beispielsweise auf Balkon oder Terrasse stehen, kann man die frische Luft noch so lange gönnen, wie keine Nachtfröste zu erwarten sind. Dieses bedeutet, daß man aufmerksam die Wetternachrichten beobachtet, vielleicht sogar so etwas wie ein Wetterbuch führt. Ein Minimum-Maximum-Thermometer kann da eine große Hilfe sein.
Wenn die Pflanzen dann eingeholt werden sollten sie hell und kühl stehen, also beispielsweise in einem hellen Hausflur. Viele dieser Pflanzen benötigen nur Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad.
Zu diesen Pflanzen gehören Eriken, Azaleen, Lorbeer, Rosmarin, Zimmerlinde und auch die vielen Dickblattgewächse sowie Kakteen.
Andere Zimmerpflanzen dagegen mögen es durchaus mollig warm und trocken. Zu diesen Pflanzen gehören Amaryllis, Philodendron, Usambaraveilchen, Drachenbäume und Dieffenbachien.
Ebenso warm, aber lieber etwas feuchter stehen verschiedene Farne und Buntnessel.
Alle diese Pflanzen mögen es nicht sonderlich, wenn die Temperatur unter 15 Grad absinkt.
Die meisten anderen Zimmerpflanzen sind dankbar für einen Platz mit Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad .
Besonders genau dosieren sollte man im kommenden Halbjahr auf jeden Fall das Gießen. Hier wird oft zuviel des Guten getan, und gute Pflege bedeutet nun eher die Zurückhaltung. Dieses gilt auch gerade für die Pflanzen, die im Winter blühen werden. Dieses sind beispielsweise Alpenveilchen, Azalee und Christusdorn. Wichtig ist es auf jeden Fall, die Pflanzen regelmäßig zu kontollieren und durchzuputzen.
Zimmerpflanzen vermehren
Wer mit Patienten ,ob in der privaten Wohnung oder in einem Gewächshaus Zimmerpflanzen vermehren möchte, kann dieses noch bis Ende September machen. In dieser Zeit sind die Anwuchschancen durchaus noch hoch. Eventuell sollte man nun langsam zu den Pflanzen übergehen, die den höchstmöglichen Erfolg versprechen. Also : Grünlilie, Tradescantien oder Begonien.Hinweise zur Stecklingsvermehrung finden sie hier.