Stecklingsvermehrung
1. Material bereitlegen
benötigt werden die Mutterpflanzen, also die Pflanzen von denen die Stecklinge genommen werden, ein scharfes Messer , eine Kiste oder Topf in die gesteckt werden soll, sowie Erde.
2. Vorbereitende Arbeiten
Als erstes werden entweder die Töpfe mit Erde gefüllt, beziehungsweise werden die Kisten in die gesteckt werden soll gefüllt. Der Ablauf ist dabei der gleiche wie bei der Erstellung von Pikierkisten.
Dann werden die Stecklinge geschnitten:
3. Stecklinge schneiden
Die Mutterpflanzen werden gestutzt, das heißt die Spitzen werden abgeschnitten. Hierbei sollte auf die Gesamtform der Mutterpflanze Rücksicht genommen werden. Die Stecklinge selber werden anschließend aussortiert.
Stecklinge aussortieren
Ausgesondert werden kranke oder zu kurze Stecklinge. Dieses wären solche Triebspitzen, die lediglich aus einer Knospe bestehen. Ebenso sollten blühende Spitzen, sowie diejenigen mit einer Blütenknospe gemieden werden.
Stecklinge passend schneiden
Sollte man doch auch Spitzen mit Blütenknospe angewiesen sein, so ist diese auf jeden Fall zu entfernen.Die Größe der Stecklinge ist von der einzelnen Pflanze, sowie von den späteren Pflegemöglichkeiten abhängig. Zu beachten ist, daß die Pflanze natürlich weiter über die Blattoberfläche Wasser verdunstet, so daß diese nicht zu groß sein sollte. Dieses ist aber ,wie erwähnt natürlich davon abhängig, für welche Luftfeuchtigkeit während der Bewurzelungsphase gesorgt werden kann.
Im Normalfall beläßt man 1 bis zwei normale Blattpaare am Steckling.
Steckt man in Kisten, sollten alle Stecklinge in etwa die gleiche Größe aufweisen.
Dann schneidet man direkt unterhalb dieses untersten Knotens den Steckling mit einem sauberen gezogenem Schnitt.
4. Stecklinge stecken
Die Stecklinge werden nun mit zwei Fingern gegriffen und in die Erde gesteckt. Mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger drückt man den Steckling so an, daß er Kontakt mit der Erde bekommt und fest steht. Sollte der Steckling dafür zu klein sein, kann man sich mit einem Pikierholz behelfen.
5. Abschließende Arbeiten
Zuletzt werden die Töpfe oder Kisten vorsichtig angegossen. Dann werden sie so aufgestellt, daß man sie gut unter Kontrole hat. Wie bereits geschrieben ist für eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Dieses kann durch eine übergestülpte Folie geschehen.
Zu guter letzt : Man vermeide es in der nächsten Zeit ständig an der Pflanze zu zupfen, um zu sehen ob sie bereits bewurzelt ist.
Dieses zeigt sich häufig durch einen oberirdischen Austrieb. Nun kann getopft werden.